Mobiler Metallanalysator SPECTROTEST und SPECTRO Metalldatenbank wachsen zusammen

1. November 2013

  • Datenbank mit mehr als 150.000 Legierungen
  • Wenige Mausklicks statt langwieriger Recherchen
  • Direkter Zugriff über Gerätesoftware des SPECTROTEST
Kleve, November 2013 — Ab sofort bietet SPECTRO für das aktuelle Modell des SPECTROTEST (TXC03), den leistungsstärksten mobilen Metallanalysator im Geräteprogramm, auch den direkten Zugriff auf die Daten der SPECTRO Metalldatenbank an. Mit der optional erhältlichen Metalldatenbank spart der Anwender nicht nur viel Zeit bei der Beurteilung der Analyse, sondern auch die Anschaffung verschiedenster Normenkataloge. In der Datenbank sind die Spezifikationen von mehr als 150.000 Legierungen gemäß internationaler Normen für Stähle und NE-Metalle hinterlegt.

Die Metalldatenbank ist das universelle Werkzeug für detaillierte Informationen zu Metalllegierungen und dem Nachschlagen von mechanischen Eigenschaften. Die Suche nach geeigneten Legierungen oder die Identifikation unbekannter Legierungen anhand der chemischen Zusammensetzung gehört ebenso zu den Stärken der Metalldatenbank wie der Export von Werkstoffspezifikationen für die Verwendung auf dem SPECTROmeter. Die Software unterstützt so den Anwender bei der Arbeit mit dem SPECTRO iSORT, xSORT, SPECTROTEST, SPECTROMAXx und SPECTROLAB. Eine Testversion der SPECTRO Metalldatenbank kann unter gradebase.spectro@ametek.com als Download angefordert werden.

Bei allen Neugeräten des SPECTROTEST ist ab sofort die Testversion der SPECTRO Metalldatenbank vorinstalliert. Die Gerätesoftware ermöglicht jetzt den direkten Zugriff auf die Metalldatenbank.
Bei vielen Untersuchungen mit dem SPECTROTEST geht es in erster Linie nicht darum, die elementare Zusammensetzung von Metallen im Detail zu ermitteln. „Für die schnelle Überprüfung beim Warenein- oder Warenausgang reicht es oft zu wissen, ob das untersuchte Metall bestimmten Spezifikationen entspricht. Stimmt der Lieferschein, ist die Kennzeichnung des Stahls  zum Beispiel mit der Werkstoffnummer 1.4571 (X 6 CrNiMoTi 17 12 2) korrekt?“, betont Marcus Freit, Produktmanager für mobile Metallanalysatoren bei SPECTRO.

Schon in der Vergangenheit beantwortete das SPECTROTEST viele dieser Anwenderfragen über vorinstallierte Werkstoffbibliotheken, in denen gängige Legierungen abgelegt sind. Auch ließ sich die Werkstoffbibliothek kundenspezifisch erweitern. „Das SPECTROTEST analysiert und gibt grünes Licht, wenn alles passt, oder rotes Licht, wenn die untersuchte Probe außerhalb der vorgewählten Toleranzwerte liegt“, erklärt Marcus Freit.

Mit der neuen SPECTRO Metalldatenbank wird dies noch einmal bequemer. Anwender haben damit die Möglichkeit, bei unbekannten Legierungen nach Werkstoffen suchen zu lassen. Per Tastendruck wird die erweiterte Werkstoffsuche aus dem Messbildschirm heraus gestartet und ermittelt, innerhalb welcher Werkstoffspezifikationen die Analyse liegt. Durch den Import von Werkstoffen aus der Ergebnisliste lassen sich Legierungen einfach und schnell in die Bibliothek auf dem SPECTROTEST einpflegen.

„Die Abfrage in Bibliotheken mit vielleicht 200 oder 400 Datensätzen geht natürlich schneller als der Abgleich mit den 150.000 Datensätzen der Datenbank“, erklärt Marcus Freit. „Die Werkstoffbibliotheken und die Metalldatenbank ergänzen sich perfekt.“

Das SPECTROTEST

Die aktuelle Produktgeneration des mobilen Metallanalysators SPECTROTEST ist seit 2012 auf dem Markt. Neben der ausgezeichneten Analyseleistung überzeugt der für einen hohen Probendurchsatz konzipierte mobile Metallanalysator durch sein ergonomisches Design, sein geringes Gewicht und die benutzerfreundliche Bedienung. Die aktuelle Gerätegeneration ist mit einem besonders energieeffizienten Plasmagenerator ausgestattet. Eine Akkuladung reicht für mehrere hundert Messungen. Weiterhin verfügt das Gerät über eine steckbare Prüfsonde, wahlweise mit integrierter UV-Optik. Die Sonde lässt sich sowohl im Funken- als auch im Bogenbetrieb nutzen. Im Bogenanregungsmodus wird das SPECTROTEST unter anderem zur Identifizierung von niedriglegierten Stählen anhand des Kohlenstoffgehalts eingesetzt. Im Funkenanregungsmodus zählen die Analyse von Kohlenstoff, Phosphor und Schwefel sowie die Identifizierung von Duplexstählen anhand des Stickstoffgehalts zu den möglichen Anwendungen. Während des Betriebs überwacht das Logiksystem iCAL (intelligent Calibration Logic) den Zustand des Messsystems. Um das SPECTROTEST zu standardisieren, genügt dann die Messung der iCAL Kontrollprobe.

Über SPECTRO:

SPECTRO ist einer der weltweit führenden Anbieter von Analysegeräten auf dem Gebiet der Optischen Emissions- und Röntgenfluoreszenz-Spektrometrie. Als Unternehmensbereich der AMETEK Materials Analysis Division produziert SPECTRO zukunftsweisende Geräte, entwickelt für die verschiedensten Aufgabenstellungen optimale Lösungen und stellt eine beispielhafte Kundenbetreuung sicher. SPECTRO Produkte sind mustergültig für ihre technische Leistungsfähigkeit, die messbaren Nutzen für den Kunden bedeutet. Von der Gründung 1979 bis heute wurden weltweit bereits mehr als 30.000 Analysegeräte an Kunden geliefert.

AMETEK ist einer der weltweit führenden Hersteller von elektronischen und elektromechanischen Produkten mit einem Jahresumsatz von etwa 3,5 Milliarden Dollar. Mehr als 14,000 Mitarbeiter arbeiten an über 120 Produktions- und 80 Verkaufs-und Servicestandorten. AMETEK besteht aus zwei operativen Einheiten: zum einen elektronische Geräte und zum anderen Elektromechanik. Die Gruppe der elektronischen Geräte besteht aus Herstellern von hochentwickelten Instrumenten für die Prozess-, Luftfahrt-, Kraftwerk- und anderen Industrien. Die elektromechanische Gruppe beinhaltet differenzierte Hersteller von elektrischen Verbindungen, Spezialmetallen, technischen Motoren und den zugehörigen Systemen.